Hufrehe (Laminitis)

Symptome: Starke Wärme im Huf, deutliche Pulsation, typische Rehehaltung ("Sägebockhaltung"), Bewegungsunlust, Schmerz beim Wenden.

 

Lösungen: Sofortige Entlastung, tierärztliche Behandlung, angepasste Hufbearbeitung, Fütterungsmanagement, ggf. Rehebeschlag oder Polsterung.

 

Hinweis: Die bereitgestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar und ersetzen nicht die Untersuchung oder Behandlung durch einen Tierarzt oder qualifizierten Fachbetrieb.

Hufrehe ist eine schmerzhafte Erkrankung des Hufs und sollte immer ernst genommen werden. Dabei wird das empfindliche Gewebe im Huf geschädigt, das das Hufbein stabil hält. Ohne schnelle Behandlung kann es zu dauerhaften Schäden kommen.

 

 

Woran erkennt man Hufrehe?

 

Ein Pferd mit Hufrehe zeigt oft deutliche Anzeichen von Schmerzen. Typisch sind:

  • fühliges oder steifes Laufen
  • kurze, vorsichtige Schritte
  • ungern wenden oder rückwärtsgehen
  • warme Hufe
  • eine entlastende Haltung, oft mit den Vorderbeinen weiter nach vorn gestellt ("Sägebockstellung")
  • Manche Pferde bewegen sich kaum noch oder legen sich häufiger hin.
     

Mögliche Ursachen

 

Hufrehe kann verschiedene Auslöser haben. Häufig spielen mehrere Faktoren zusammen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • zuckerreiches Gras
  • Übergewicht
  • Stoffwechselprobleme
  • hormonelle Störungen
  • andere Erkrankungen oder starke körperliche Belastungen

Besonders gefährdet sind leichtfuttrige Pferde und Ponys.

 

 

Was tun bei Verdacht?

  • Bei Verdacht auf Hufrehe gilt: sofort den Tierarzt rufen.
    Das Pferd sollte möglichst ruhig stehen, am besten auf weichem Untergrund, und nicht unnötig bewegt werden.
  • Wichtig ist außerdem, zunächst kein Gras, kein Kraftfutter und keine zuckerreichen Leckerlis zu geben.
  • Wie wird Hufrehe behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad. In der Regel gehören dazu:

  • Schmerzlinderung und Entzündungshemmung
  • Ruhe und Entlastung der Hufe
  • angepasste Fütterung
  • bei Bedarf Röntgenkontrollen
  • enge Zusammenarbeit von Tierarzt und Hufbearbeitung

Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Chancen auf eine gute Erholung.

 

 

Warum schnelles Handeln so wichtig ist

 

Hufrehe ist kein kleines Problem, sondern ein echter Notfall. Wird sie zu spät erkannt, kann es im Huf zu schweren Veränderungen kommen, die das Pferd langfristig beeinträchtigen.

 

Kurz gesagt

Hufrehe ist eine schmerzhafte Erkrankung des Hufs, die sofort behandelt werden muss. Typische Anzeichen sind fühliges Laufen, warme Hufe und eine entlastende Haltung. Wer früh reagiert, kann helfen, schwere Folgeschäden zu vermeiden.

 

Hufrehe beim Pferd – Früher erkennen, schnell handeln

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