Schafe
Ziegen
Klauenpflege
in Deutschland & Luxemburg
Das Fundament für Gesundheit, Tierwohl und Leistungsfähigkeit
Gesunde Klauen sind die Grundlage für eine erfolgreiche und tiergerechte Schaf- und Ziegenhaltung.
Ob kleine Hobbyhaltung oder Kleinstherde – ich biete Ihnen professionelle, schonende Klauenpflege in weiten Teilen Deutschlands und Luxemburgs, direkt bei Ihnen vor Ort.

Warum Klauengesundheit so wichtig ist
Schafe und Ziegen sind Paarhufer und sogenannte Zehenspitzengänger. Ihre Klauen tragen das gesamte Körpergewicht und sind ein hochkomplexes Zusammenspiel aus Knochen, Sehnen, Ballenpolstern und Horn.
Da Klauen etwa 3–5 mm pro Monat wachsen und besonders bei Stall- oder Weidehaltung oft der natürliche Abrieb fehlt, ist eine regelmäßige Pflege unerlässlich. Vernachlässigte Klauen führen nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu ernsthaften Folgeproblemen.

Wie oft ist Klauenpflege notwendig?
Je nach Rasse, Haltung und Bodenverhältnissen empfehle ich eine professionelle Klauenpflege 3–4 Mal pro Jahr.
Regelmäßige Kontrollen beugen schmerzhaften Fehlstellungen vor und ersparen langfristig aufwendige Behandlungen.

Frühwarnsignale – woran Sie Probleme erkennen können
Schafe und Ziegen zeigen Schmerzen oft sehr spät. Achten Sie besonders auf:
- Absondern von der Herde
- den sogenannten „Gebetsstand“ (Grasen auf den Knien)
- kurze, steife oder staksige Schritte
- Kopfnicken beim Laufen
- unangenehmen Geruch an den Klauen
Bei solchen Anzeichen sollte zeitnah gehandelt werden.

Folgen vernachlässigter Klauenpflege
Gemäß § 1 des Tierschutzgesetzes dürfen Tieren keine vermeidbaren Schmerzen zugefügt werden. Fehlende oder unzureichende Klauenpflege hat sowohl tierschutzrelevante als auch wirtschaftliche Konsequenzen:
- Lämmer: geringere Gewichtszunahmen, höhere Futterkosten
- Fruchtbarkeit: schmerzhafte Widder springen weniger auf
- Ablammung: erhöhtes Risiko für Komplikationen und Infektionen
- Milchleistung: Lahmheiten hemmen die Laktation deutlich

Moderhinke – kurz erklärt
Moderhinke ist eine hoch ansteckende bakterielle Klauenerkrankung bei Schafen und Ziegen. Sie verursacht starke Schmerzen und kann unbehandelt ganze Herden betreffen.
Typische Anzeichen sind Lahmheit, übelriechendes Klauenhorn, Entzündungen im Zwischenklauenspalt und Ablösungen des Horns.
Regelmäßige, fachgerechte Klauenpflege ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung.
Was tun bei Verdacht auf Moderhinke?
- Tier beobachten: Lahmheit oder Schonhaltung ernst nehmen
- Klauen kontrollieren: Geruch, feuchte Stellen oder Hornablösungen prüfen
- Betroffene Tiere möglichst von der Herde trennen
- Nicht selbst experimentieren oder unsachgemäß schneiden, sondern Tierarzt verständigen
- Fachgerechte Klauenpflege frühzeitig einplanen
- Hygiene beachten: saubere, trockene Liegeflächen
Je früher gehandelt wird, desto besser lassen sich Schmerzen und eine Ausbreitung verhindern.
